Solare Klärschlammtrocknung

Optimierung und Erweiterung der Kläranlage Riedlingen (BA 2009 bis 2011)

Auftraggeber:

Abwasserzweckverband (AZV) Donau-Riedlingen

 

Projektbeschreibung:

Die Kläranlage Riedlingen ist als Anlage mit anaerober Schlammstabilisierung für eine Anschlussgröße von bisher 60.000 EW ausgebaut. Auf der Kläranlage fallen jährlich ca. 4.200 m³ entwässerter Faulschlamm mit einem Trockensubstanzgehalt von 24% an. Der Klärschlamm wird derzeit zur thermischen Verwertung in Kohlekraftwerke transportiert. Nach intensiven Untersuchungen und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen hat sich der Verband entschlossen, eine solare Klärschlammtrocknungsanlage für einen Teilstrom des auf der Kläranlage Riedlingen anfallenden Klärschlammes zu errichten. Energieschonende Trocknung und thermische Verwertung sind zwei wichtige Säulen zukunftsweisender Klärschlammentsorgung. Die Anlagenkapazität ist auf 85% der anfallenden Schlammmenge ausgelegt, da im Winter nur eine reduzierte Trocknungsleistung erreicht wird. Der Anteil an Trockensubstanz wird dabei von derzeit  24% auf ca. 80% erhöht. Insgesamt lässt sich die jährliche Klärschlammmenge von 4.200 t auf rd. 1.800 t reduzieren. Der Lkw-Transport auf der Straße wird dadurch deutlich verringert. Die Anordnung der Anlage, die äußerlich wie ein Gewächshaus aussieht, wurde so optimiert, dass Abwärme des vorhandenen Blockheizkraftwerkes noch auf kurzem Weg und damit möglichst verlustfrei genutzt werden kann.

 

Beteiligte Bereiche:

Ingenieurbauwerke Vermessungstechnik Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination
 
Lageplan
 
 
 
 

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