Renaturierung des Gießen in Sinningen

Schönes Fazit: Das neue Dorfzentrum von Sinningen wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen.

Auftraggeber:

Gemeinde Kirchberg

 

Projektbeschreibung:

Für Sinningen erstellten wir einen Gewässerentwicklungsplan:

Die Situation, die wir antrafen, sah folgendermaßen aus: In voller Ortslage von Sinningen floß wenig attraktiv der Gießen, ein alter Triebwerkskanal, mit Betonmauern eingefasst und zudem durch eine Einzäunung abgesichert.

Um den Triebwerkskanal für die Bevölkerung erlebbar zu machen, brauchte der Gießen vor allem mehr Platz. Dazu musste die Gießenstraße seitlich verlegt werden. Unabhängig davon wurde die baufällige „Schulwegbrücke“ neu errichtet.

Das Ergebnis ist mit der vorherigen Situation kaum noch zu vergleichen: Zur Naherholung wurde als Flutmulde unter einer Esche ein Platz am Gewässer angelegt. Den Platz gliedert eine Wasserrinne, die durch den gleichmäßigen Wasserstand des Gießen ganzjährig Wasser führt. Die Gestaltung in diesem Bereich symbolisiert die naturräumliche Lage von Sinningen: Der dunkle Pflasterkreis und die Wasserrinne stehen für die Ortslage von Sinningen mit Gießen, der Gießen selber symbolisiert die Iller. Seitlich des Gießen wurden öffentliche Grünflächen angelegt. Neugestaltete Fußgängerbrücken schaffen innerörtliche Verbindungen und Zugänge zu Gebäuden. Die Wasserbau- und Brückenbauarbeiten mussten während eines vierwöchigen Gießenabschlages im Herbst durchgeführt und koordiniert werden. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die Flächen dorfgemäß und pflegeleicht bepflanzt.

Schönes Fazit: Das neue Dorfzentrum von Sinningen wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen.

 

Beteiligte Bereiche:

Landschaftsgestaltung Ingenieurbauwerke Verkehrsanlagen Vermessungstechnik
 
 
 
 
 

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